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Finn Rößner
 
Familienstellen,
Coaching & Workshops

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@2017 Finn Rößner

Impressum

Finn Rößner

Familienaufstellungen und systemische Aufstellungsarbeit

Mein Interview zum Thema Familienaufstellungen
 

Im obigen Video spreche ich, Finn Rößner, mit Dirk Schippel, Leiter der Heilpraktiker Akademie Deutschland, an welcher ich unter anderem unterrichte, über Familienaufstellungen und systemische Aufstellungsarbeit. Es handelt sich um einen längeren Dialog (38min), welcher einen Einblick in das Thema und unsere Gedanken dazu gibt. Bitte nehmen Sie sich Zeit für das Video.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle Wechselwirkungen im Blick
 

Systeme aufzustellen bedeutet, Sie im Raum durch StellvertreterInnen zu visualisieren und so das Beziehungsgefüge deutlich zu machen. Es kann so aus neuen Winkeln betrachtet und mit dem ganzen Körper (“Embodiment”) erkundet werden. Stimmen kommen zu Wort, die meist in einem Einzelsetting stumm bleiben. Aspekte zeigen sich, welche sonst oft längerer Ausgrabungsarbeit bedürfen. Es geht schnell an den Kern der Sache. Der systemische Blick schafft eine Wirkung welche mit dem gesamten Umfeld verträglich ist. Das Problem wird nicht einfach verlagert, sondern integriert. Im besten Fall gewinnen so alle.

Ob wir dabei Familien- oder Organisationsmitglieder aufstellen, abstrakte Symbole: Zu allem, was mit Bedeutung geladen ist, haben wir auch ein Verhältnis. Aufstellungen können komplexe Wechselwirkungsgefüge (“systemische Verstrickungen”) deutlich machen. Die repräsentierende Wahrnehmung umgeht dabei kognitive Fallen (“Abwehrstrategien”) des Klienten – einem ganzen System können wir schwer etwas vormachen – wir kommen so schnell an die eigentlich wichtigen Themen und können uns dieser annehmen. Ich habe noch keine Aufstellung ohne einen wichtigen Durchbruch erlebt.

 

  

Die Methode

Es handelt sich bei der Aufstellungsarbeit – wird sie achtsam und verantwortungsvoll ausgeübt – um einen der intensivsten und für mich schönsten Gruppenprozesse, welcher alle Teilnehmenden positiv beeinflussen kann. Sie stellt für mich ein Geschenk dar, welches mein eigenes Leben enorm bereichert hat und welches ich nur zu gern weiter gebe. Es ist eine Art von Erfahrung, die erst erlebt wirklich verstanden werden kann.

 

 

Das Familienstellen bietet mit seinem trans-generationalen Blick einen einzigartigen Ansatz, die Herkunft von Schwierigkeiten zu erklären. Die eigene Familie ist unsere primäre Sozialisationsinstanz, die eigenen Eltern unsere ersten Rollenvorbilder. Ihre Wichtigkeit als Prägungsraum ist seit Anbeginn der Tiefenpsychologie bekannt und vielfach bestätigt. Unaufgearbeitetes der vorherigen Generationen zeichnet sich noch im heutigen Erleben ab. Wir sind immer Teile und Ausdruck einer langen Erb- und Sozialisationsgeschichte. Aufstellungen sind ein Raum, sich dieser Geschichte zu stellen sich in ein förderliches und zieldienliches Verhältnis zu ihr zu setzen.

 

 

Es gilt: Familienaufstellungen können erst in der eigentlichen Erfahrung begreifbar werden!